Zur Geschichte

Es ist recht schwierig über die Entstehung und Geschichte der St.Christophorus- Schützenbruderschaft zu berichten.
Aus spärlichen Quellen nimmt man an, dass das Jahr der Gründung der Bruderschaft 1759 ist.
Die ältesten Königsplaketten stammen aus dem Jahr 1768. Sie wurden vom damaligen König Leonardus Linnertz und eine weitere von Königin Maria Josefa
Kreutzers gestiftet. Das älteste vorhandene Protokollbuch stammt aus dem Jahre 1899. Es ist noch in altdeutscher Schrift geschrieben.

Der damalige Vorstand setzte sich aus zwei Mitgliedern von Gerderath, jeweils ein Mitglied aus Fronderath und Moorheide, sowie drei Mitglieder aus Gerderhahn zusammen.

Alle Einladungen wurden durch den Bruderknecht (Boten), der durch den Vorsitzenden bestimmt wurde, ausgetragen. Dieser wurde aus der Bruderschaftskasse bezahlt. Neuwahlen fanden alle drei Jahre statt. Das Wahlalter
betrug 25 Jahre. Wer die Wahl ablehnte, musste eine Mark in die Bruderschafts-
kasse bezahlen.

Im Jahre 1899 betrug der Jahresbeitrag 50 Pfennig undwurde in zwei Raten vom
Bruderknecht eingeholt. Wer an der Generalversammlung oder Begräbnissen von aktiven Mitgliedern nicht teilnahm musste eine Strafe von 30 Pfennig zahlen.

Der König erhielt eine Honoration von 50 Mark. Hiervon musste er 5-6 Mark für eine silberne Plakette verwenden. Übermässiges Verschenken von geistigen Getränken wurde ihm untersagt.



Teilansicht der ältesten noch vorhandenen Fahne von 1889
Sie war bis 1934 im aktiven Dienst.
Zeitweise wurde sie bis in die 60-Jahre als Zweitfahne mitgeführt.


Historisches Silber

                                  


                                    

Dieses Silber wird nicht mehr getragen,
da die Silberplaketten sehr dünn sind.